Von Gemüsesuppe und Storytelling

Storytelling ist ja so eine Sache, ich bewundere ja immer die Blogger, denen zu jedem Guglhupf (Conny) und zu jeder Zimtschnecke (Vera) eine wunderbar witzige Geschichte erzählen können. Das sind auch die Blogger bei denen ich die Texte, egal, wie lange sie sind immer ganz lese.
Seit mal ehrlich, lest ihr, speziell bei Foodblogs immer die kurzen Text abgesehen vom Rezept? Häufig handeln sie doch ohnehin nur von der Jahreszeit- Herbst (Zeit um Bücher mit einer heißen Tasse Tee neben sich zu lesen)- und den Zutaten -Tomaten (Jippie, die mag ich ja so gerne)-.

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Wenn ich Glück habe, fällt mir noch eine witzige Anekdote zu dem Thema ein und das war’s dann leider auch schon.
Der Kommentar meines Bruder zu der Suppe war beispielsweise: „Ohne Gemüse wäre sie vielleicht ganz lecker gewesen“ Dein Ernst? Die Suppe besteht zu 90 Prozent aus Gemüse! Das Einzige, was du dann noch in deiner Suppenschale hättest, wäre heißes Wasser mit einem einsamen Lorbeerblatt und ein paar Gewürzchen.
Habt ihr irgendwelche Tipps um interessante Geschichten zu eurem Rezept oder allgemein auf eurem Blog zu erzählen? Dann schreibt sie sehr, sehr gerne in die Kommentare!
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Rezept für eine Gemüsesuppe (für 4-6 Personen, inspiriert nach diesem Rezept): 1 El Kokosöl, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen,2 El frischer Ingwer (fein gehackt), 1 Tl gemahlener Kurkuma, 1 Prise gemahlener Cayennepfeffer, 800 ml Tomatensoße mit Stückchen, 125 ml ungekochte Linsen, 500 ml Wasser, Salz, 1 Brokkoli,1 Zucchini, eine Handvoll grüne Bohnen, 200g Bohnenkerne, zwei Lorbeerblätter, ein Pfefferminzblatt
Zubereitung: Zuerst weicht ihr die Bohnenkerne, sowie die Linsen über Nacht in Wasser ein. Am nächsten Tag wascht ihr all euer Gemüse und putzt die Bohnen, die ihr, genau wie den in mundgerechte Stücke geschnittenen Brokkoli blanchiert. Die Linsen und Bohnenkerne kochen bis sie fast perfekt weich sind. Dann die geschälte und feingehackte Zwiebel und Knoblauch in Kokosöl anbraten und das Ganze mit der Tomatensoße und dem Wasser auffüllen. Anschließend alle Zutaten (Zucchini natürlich kleingeschnitten), bis auf die Gewürze, hinzugeben. Anschließend abschmecken und für etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Image and video hosting by TinyPic Liebe Grüße
Ronja

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  1. Antworten

    Anett E.

    31. Oktober 2014

    Ich versuche (fast) immer etwas aus meinem Leben zu erzählen, ob mich das Gericht an etwas erinnert, Kommentare meines Freundes usw. 🙂 gewürzt mit ein wenig Humor 🙂
    Manchmal gehen mir dann aber auch die Ideen aus und da lass ich es einfach für ein paar Stunden liegen bis mir etwas eingefallen ist 🙂
    Der Kommentar von deinem Bruder ist Knaller 😀 da musste ich lachen 🙂

    Liebe Grüße
    Anett von herznah.net

  2. Antworten

    Krisi

    31. Oktober 2014

    Mhm, die Suppe sieht sehr fein aus.
    Mir geht es leider genau gleich wie dir, dass mir sobald ich einen Blogpost schreibe nicht wirklich kreative Geschichten dazu zum Erzählen habe. Meistens lese ich aber auch bei anderen Bloggern alles, besonders wenn viel geschrieben ist. Ich schaue mir lieber die Bilder und das Rezept an;) Deswegen beschränke ich mich auch bei meinen eigenen Posts darauf und nur wenn ich wirklich was zum Schreiben habe oder etwas sagen möchte, schweife ich aus;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  3. Antworten

    Hope Fray

    31. Oktober 2014

    Bitte melde dich bei mir falls du eine Erleuchtung zum Thema haben solltest!
    Manchmal läuft es einfach von selbst, manchmal mag mir einfach nichts passieren oder einfallen das auch nur im Entferntesten zu Apfelkuchen oder was auch immer passen könnte.
    Ich lese deinen Blog aber wirklich gerne daher kannst du bisher mal nicht viel falsch gemacht haben!

  4. Antworten

    Karti

    1. November 2014

    Hm sieht das lecker aus! 🙂

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,

    Katharina

  5. Antworten

    glückszaubermädchen

    1. November 2014

    Liebe Ronja,
    deine Gemüsesuppe sieht wirklich sehr lecker aus! Die Aussage deines Bruders kommt mir bekannt vor – das scheint eine dieser Männer-typischen Aussagen zu sein, denn Ähnliches durfte ich mir auch schon anhören. Für meinen Papa zum Beispiel ist etwas nur als richtige Mahlzeit zu werten, wenn Fleisch dabei ist – was sich ziemlich schwierig gestaltet, wenn die Tochter eine Schwester hat, die Vegetarierin ist, und so aus Bequemlichkeit meistens ohne Fleisch kocht, weil sie keine Lust hat, zwei verschiedene Mahlzeiten zuzubereiten. 😉
    Ich denke, dass diese kleine Story rund um dein Rezept bereits Storytelling ist, denn mehr machen doch die anderen auch nicht, oder? Meistens passiert ohnehin an dem Tag, an dem man ein Gericht kocht, bzw. an den Tagen davor oder danach irgendetwas, das einem im Kopf bleibt und an das man sich erinnern möchte. Genau diese kleinen Erinnerungen schreibe ich dann immer gleich dazu, denn indirekt ist es auch oft mit dem Essen verbunden.
    Liebe Grüße,
    Sarah

  6. Antworten

    Carolin Bertram

    1. November 2014

    Lustigerweise lese ich auch bei Foodblogs gerade gern die Texte – zumindest dann, wenn ich die Leute sympathisch finde. Ich folge auch ein paar Blogs, bei denen ich vor allem die Rezepte und die tollen Bilder mag, aber eigentlich interessiert mich immer, wer dahinter steckt und freue mich über ein paar kleine Stories.
    Leider ist auch genau das der Punkt, der mir selbst noch viel zu selten gelingt ^^

    Eine Gemüsesuppe ohne Gemüse wäre tatsächlich traurig 😉 Nächstes Mal für den Bruder vielleicht pürieren – dann fällt nicht so auf 😉

  7. Antworten

    Sophie Kunterbunt

    1. November 2014

    Ronja, das sieht so unfassbar lecker aus!!

    Haha die Anekdote zur Suppe gefällt mir 😉

    Alles Liebe
    Sophie Kunterbunt

  8. Antworten

    Laura

    2. November 2014

    wow!! das sieht echt richtig lecker aus. 🙂 und soo schön fotografiert. die texte von vera lese ich auch immer gern. 😉

  9. Antworten

    Frau P

    9. November 2014

    Ganz ehrlich? Meistens lese ich alles AUßER das Rezept 😉 weil ich beim lesen eh nicht koche, also ist das zu dem Zeitpunkt für mich überflüssig 🙂 ganz liebe Grüße von Frau P. Schau gerne mal auf meinem neuen Blog vorbei 🙂

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