Wanderung in den Dolomiten

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Nach einer recht langen Blogabstinenz gibt es endlich mal wieder einen Blogpost. Ende Mai waren wir zu viert in den Dolomiten unterwegs und haben eine Wanderung gemacht, die ich schon seit letztem Sommer machen wollte. Wir hätten allerdings besser noch einen Monat gewartet, denn das Wetter war leider eher verbesserungswürdig, aber hat uns neben der wunderschönen Landschaft noch einen Grund gegeben mal wieder zurück zukommen um die Berge ohne Regenwolken zu sehen.

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Grund für die Wanderung war ja eigentlich der Blogpost von Sebastian und wir haben uns auch ziemlich an seine Route gehalten, nur den Molignonpass mussten wir umwandern, weil dort noch zu viel Schnee lag. Gestartet sind wir in der Nähe von St Zyprian und haben das Auto dort einfach auf einem kostenlosen Parkplatz stehen lassen. Am ersten Tag geht es in etwa drei bis vier Stunden hoch zur Grasleitenhütte. Die Wanderung beginnt ziemlich einfach, aber die letzten Höhenmeter sind dann schon etwas gemein. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, denn der Ausblick von oben ist so, so schön. Lasst euch übrigens nicht von den Zeitangaben auf den Schildern (oder noch schlimmer Google Maps) irritieren, ich hatte irgendwie das Gefühl, dass die für Kreaturen nicht menschlicher Natur gemacht sind, je nach Strecke haben wir nämlich deutlich länger gebraucht (vielleicht waren wir aber einfach auch nur richtig, richtig langsam). Weil die Hütten im Mai noch nicht offen haben, haben wir in der Winterschutzhütte übernachtet, die mit einem Kamin eine sehr schöne Alternative zum Zelt war.

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Am zweiten Tag ging es dann erst von der Grasleitenhütte wieder ein Stückchen herunter und dann hoch zur Tierser Alpl, wo man auch einen superschönen Blick hat gehabt hätte. Hier haben wir dann erstmal eine Pause gemacht, den Regen abgewartet und sind dann anschließend weiter zum Schlernhaus gewandert. Insgesamt braucht man für die Strecke etwa vier bis sechs Stunden. Auch im Schlernhaus gibt es eine relativ große Schutzkammer, wenn auch nur mit einem Hochbett, es war also sehr gemütlich zu viert… Aber das wichtigste war ohnehin der Kamin um unsere durchgenässten Kleider zu trocknen und im Grunde auch uns selber.seiser alm dolomiten mehrtageswanderung wochenendtrip wandern italien südtriol rosengarten schlern hiking
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Am nächsten Tag sind wir dann sehr zeitig aufgestanden um den Sonnenuntergang vom Petz aus zu genießen. Wie erfolgreich das war, könnt ihr am Bild unten erkennen. Immerhin für einen kleinen Moment ist die Nebelwand aufgebrochen, aber von Sonnenstrahlen gab es trotzdem keine Spur. Die Umgebung ist aber auch so wirklich, wirklich beeindruckend. Am dritten und letzten Tag ging es dann zur Seiser Alm und von dort haben wir dann die Bergbahn zurück ins Tal genommen.

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Wenn die Bilder euch jetzt noch nicht überzeugt haben den Dolomiten einen Besuch abzustatten (bitte von Juni bis September :-)), dann tut es vielleicht dieses Video, was ich aus ein paar Filmschnipseln zusammen geschnitten habe.

Liebe Grüße,

Ronja

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  1. Antworten

    Sebastian Canaves

    18. Juli 2018

    Hey liebe Ronja,

    das sieht so aus als hättet ihr eine richtig coole Zeit gehabt. Schade, dass der Molignonpass noch so viel Schnee hatte – ist nämlich auch richtig cool, aber wie du gemerkt hast, ist Mai auch echt noch früh. Wir waren viel später dort unterwegs!

    Nächste Woche geht es für uns auf eine 4 Tage Hüttenwanderung in der Schweiz. Ich bin gespannt, wie diese sich im Vergleich schlägt! 🙂

    Liebe Grüße,

    Sebastian

    • Antworten

      Ronja

      18. Juli 2018

      Hey Sebastian,
      da bin ich mal gespannt, Schweiz klingt schon mal sehr gut :-).
      Ich weiß, ihr wart damals glaube ich im September, aber ich war natürlich etwas zu ungeduldig 😀
      Schön wars ja aber trotzdem und wie gesagt ein Grund wiederzukommen 🙂
      Danke nochmal für den tollen Tipp.
      Liebe Grüße,
      Ronja

  2. Antworten

    Carolin

    24. Juli 2018

    Wow, die Bilder sind unglaublich schön und wirken durch den Nebel richtig mystisch! <3

  3. Antworten

    Lolo

    6. August 2018

    Nein, ich will genauso viele Wolken haben!
    Und zwar jetzt – akutes Bergfernweh!

    Liebste Grüße aus dem Norden und danke für so einen schönen Post!

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