10 Hours Copenhagen Guide

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Als ich im August nach Island geflogen bin, hatte ich ein 10 Stunden Stopover in Kopenhagen bevor es weiter nach Reykjavik ging. 10 Stunden sind war viel zu wenig um sich eine Stadt richtig anzuschauen, aber die 10 Stunden in Kopenhagen waren genug, um mich so für die Stadt zu begeistern, dass ich jetzt unbedingt nochmal dort hin will. Das ist bei mir und Großstädten eher selten, normalerweise reicht mir ein Besuch oder ich ziehe lieber gleich die Natur vor. Müsste ich Kopenhagen in zwei Worten beschreiben, wären es wohl innovativ und gemütlich. Innovativ, gerade im Bezug auf Design und Architektur. Gemütlich, auf Grund der vielen schönen Cafés und dem Gefühl, was man hat, wenn man, wenn man nach sechs Stunden an der frischen Luft in eines davon geht, um sich trotz Sommer etwas aufzuwärmen.

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Was ich in Kopenhagen gemerkt habe: In 10 Stunden passt tatsächlich so viel mehr, als man denkt, ohne dass man gestresst durch die Stadt rennen muss. Stattdessen kann man sich einfach, wie alle anderen auch, ein Fahrrad schnappen und so die Stadt erkunden. Zuvor kommt man ganz einfach von Flughafen mit der Metro in die Innenstadt, meinen Backpack habe ich übrigens einfach in eines der Schließfächer beim Flughafen (im P4) eingeschlossen. Natürlich hatte mein erster Stop in Kopenhagen erstmal mit Essen zu tun, ich war im Café in Grød im Stadtteil Nørrebro und habe dort ziemlich gut gefrühstückt. Gestärkt ging es dann zu der Torvehallerne, wo ich theoretisch gleich weiter essen hätte können, also geht lieber hungrig dort hin. Durch den Rosenborg Schloss Garten ging es dann ins Design Museum, wo ich ein, zwei Stunden verbracht habe. Der Eintritt hier ist für Studenten kostenlos. Natürlich war ich auch in Nyhaven und habe mir wie hunderte Touristen die bunten Häuser am Kanal anschaut, bevor es in die Freistadt Christiania, die als Kolonie für Hippies gilt.

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Mal wieder auf der Suche nach Essen, ging es zum Reffen Market, ein Streetfood-Markt, der noch relativ neu ist und  auf jede Fall ein Besuch wert ist. Hier die Kreditkarte allerdings nicht vergessen, denn Bargeld wird hier nicht angenommen. Bargeld ist in Kopenhagen allgemein recht überflüssig, so dass ich mit meinen Kronen schön wieder nachhause gefahren bin. Mein letzter Tipp ist, sich ein Smørrebrød in Kopenhagen nicht entgehen zu lassen, die Spezialität ist ganz nach meinem Geschmack: Eine Scheibe Brot und mindestens fünfmal so wie Belag, sei es Fisch oder Kartoffeln.

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Insgeheim hoffe ich ja, dass es bald nochmal einen Kopenhagen Guide geben wird, dieses Mal, aber nicht nur für zehn Stunden. Auch, weil es wirklich das entspannteste und gleichzeitig aktivste Stopover war, das ich je hatte und nicht zu vergleichen mit denen, wo ich zum Beispiel flegmatisch irgendwo im Flughafen von Dubai versucht habe mit meinem zerbeulten Rucksack als Kissen zu schlafen.

Viele Grüße,

Ronja

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